WILLARD GRANT CONSPIRACY : COLOGNE 2000

 

Disc One (43:36)

  1. the Trials of harrison Hayes
  2. august list
  3. Notes From the waiting room
  4. christmas in nevada
  5. southend of a northbound train
  6. ballad of john parker
  7. no such thing as clean
  8. love has no meaning
  9. evening mass

Disc Two (49:16)

  1. the beautiful song
  2. kite flying
  3. color of the sun
  4. how to get to heaven
  5. the work song
  6. closing time
  7. st. john street
  8. the visitor

Label : no label

Venue : MTC Club, Köln, Germany

Recording Date : November 15, 2000

Quality : Soundboard Recording (A+)

Review : Excellent soundboard recording of the alt-country group Willard Grant Conspiracy, performing live at the legendary MTC Club in Köln, Germany. This show was part of their tour supporting their studio album "Everything's Fine", which was released earlier that year.

Concert Review (Gaesteliste.de) : Frontman Robert Fisher war an diesem Abend zwar gesundheitlich angeschlagen, meisterte dennoch das ganze Programm mehr oder minder makellos. Wenn ihn denn mal die angefangene Lungenentzündung (deretwegen er bescheiden um Nichtrauchen in den vorderen Reihen bat) zu einem Hüsteln zwang, sprang Mary ein und setzte mit klangvollen Harmony Vocals Akzente. Ein witziger Umstand muß hier kurz erwähnt werden: Mary’s Vocals kamen noch tiefer rüber als Fisher’s Brummelbär-Baß. Vom Programm her gab sich die WGC erwartungsgemäß druckvoll. Fisher und Paul Austin hatten ja bereits seit längerer Zeit davon geträumt, mal mit „ganzer“ Band auf Tour zu gehen (ansonsten rekrutierten sie immer gerade anwesende als Session-Drummer – so z.B. Chris Brokaw oder Walter Salas-Humara). Das wurde weidlich ausgenutzt. Einmal abgesehen von der unerklärlich schlappen Version des „Beautiful Songs“ wurde mächtig auf’s Gaspedal getreten. Zuweilen griff auch Mary noch zur Gitarre und als schließlich bei den Zugaben auch noch Chris Eckman dazukam, gab’s richtig was auf den Wall of Sound. Allerdings – und das durfte niemand verwundern – ergingen sich die umgerechnet bis zu 7 Leute auch gerne in den gewohnt düsteren WGC-Elegien, die einem immer wieder Schauder über den Rücken laufen ließen. Vergleicht man diesen Event mit dem, was einem durchschnittlich so geboten wird, kommt man zu dem Schluß, daß dieses Konzert das seit langem beste Preis-Leistungsverhältnis für das Publikum ergab. „War nett, daß Du vorbeigeschaut hattest“, meinte Robert nachher eher besinnlich, „wir wissen so was zu schätzen, bei der ganzen Konkurrenz draußen.“ Womit er sicher recht hatte – und so war dieses Konzert denn auch wieder mal weniger gut besucht, als dies dem Status der Band gerecht geworden wäre.